Lernen von der Toasteria

Als gebürtiger Innviertler bin ich ja den Lokalteilen diverser oberösterreichischer Zeitungen und Online-Medien noch immer verbunden. Dort tauchten in den vergangenen Jahren immer wieder Berichte von einem Restaurant in Gurten, nächst Ried/Innkreis, auf: Von einem Pärchen war da die Rede, das einst ein kleines Häuschen, einen ehemaligen Schweinestall, erworben hatte, dort aber per Gesetz, weil nicht als Wohnhaus gewidmet, nicht leben, sondern bloß ein Gewerbe ausüben durften.

Kurzerhand quittierten die beiden ihre Jobs, wurden Gastronomen – und eröffneten die Toasteria. Die sollte sich prompt zu einem der erfolgreichsten Restaurants der Region entwickeln.

Das allein schon war eine zumindest bemerkenswerte Story, als ich aber in den einschlägigen Regionalblättern las, dass die beiden ihr Lokal wegen – ich fasse unjournalistisch zusammen – zu großem Erfolg wieder schließen mussten, war meine Neugier geweckt.

Ich beschloss also, der Sache nachzugehen. Das Ergebnis meiner Ortsbeschau ist nun im aktuellen Österreich-Teil der ZEIT sowie online nachzulesen. Dass die Story es auch noch prominent auf die Startseite von Zeit.de gebraucht hat, interpretiere ich dahingehend, dass mit den Ereignissen rund um die Toasteria so etwas wie internationales Interesse geweckt wurde.

Gleichzeitig möchte ich mich bei den Kolleginnen und Kollegen in den Lokalredaktionen der Oberösterreichischen Nachrichten bedanken. Ihre Arbeit fördert immer wieder lohnende, interessante, spannende Geschichten hervor, lesenswertere, lehrreichere allemal, als in den vermeintlich großen, überregionalen Blättern.

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