De Profundis: Erwin Wurm.

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Erwin Wurm in der Albertina. Kleiner Recherche-Besuch im Haus von Karl Albrecht Schröder. Ich mag ihn (nämlich Wurm). Der Mann ist ein künstlerisches Perpetuum Mobile, sucht sich immer wieder eine neue Spielwiese. Diesmal großflächig per Fotografie unter dem Titel „De Profundis“ ins Bild gerückt und sodann teilübermalt: Nackige Künstlerkollegen, inklusive Monumental-Plautze von Hermann Nitsch. Der Künstler, eingefangen in einer an der eigenen Endlichkeit – und somit am Alter – verzweifelnden Leidenspose. Große Gesten. Hohe Genitalien-Dichte. Ungewohnt leise, sehr leise Ironie.

Danach in die Max-Ernst-Ausstellung getappt und von dem Mann mit den neugierigen, großen Kinderaugen viel, viel gelernt. Es folgte die obligate Geldverbrennung im Museums-Shop: Der Dumont-Verlag kann ein Kerzerl für mich anzünden.

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