Wien bei Nacht: Licht und Schatten nach 1945

Und wieder eine neue Erfahrung, diesmal ein Drehbuch für den ORF, konkret für den Film „Wien bei Nacht – Das neue Leben nach 1945“. Die Idee und das Drehbuch-Exposé stammen von mir, das Drehbuch ist gemeinsam mit Regisseurin Alexandra Venier entstanden. Und ich bin ziemlich froh, was daraus geworden ist. Vielleicht wird ja einmal ein Buch daraus.

Die Grundidee: Ich wollte die unmittelbare österreichische Nachkriegsgeschichte einmal nicht über die bekannten politischen Wegmarken erzählen, über Renner, Figl, die Vier im Jeep und die ikonografischen Bilder. Ich wollte diese Geschichte aus dem Leben der Nacht heraus erzählen, entlang der Lokale, Keller und Bars. Vom Schwarzmarkt der unmittelbaren Nachkriegszeit über Jazz, Kabarett und Bohème bis zu den neuen Jugendkulturen der 1950er- und 1960er-Jahre. Die Stadt selbst wird zur Hauptfigur.

Von Alexandra Venier kam die Idee, Philipp Hochmair und Malarina zu unseren Gefährten bei der Erforschung des nächtlichen Wiens zu machen, Besuche bei Zeitzeug wie Valie Export oder Kennern wie Berthold Molden inklusive. Bisher kaum gesehenes historisches Bildmaterial gibt den Rahmen: vom „Dritten Mann“ und dem Wiener Kanalnetz über Jazz, Catchen und den Strohkoffer bis zu den Aufbrüchen der 1960er-Jahre.

Produziert wurde der Film von Matthias Widter/Raum.Film für den ORF.

Hier sind alle Beteiligten versammelt, bei denen ich mich noch einmal herzlich bedanke.

Und hier gehts zum Film auf ORF On. Viel Vergnügen!

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