Harz. Nicht Hartz.

Ich kann ja mit der sogenannten Natur-Fotografie nichts anfangen. Zwar schaue ich sie mir gern an, diese Natur, erquicke und labe mich an ihr, schätze sowohl ihre Schönheit als auch Vielgestaltigkeit und bin ihr im speziellen dafür dankbar, mich nicht längst per Steinschlag, Hochwasser oder Tornado ausgelöscht zu haben. Aber Abbilder von Natur? Das war mir immer zu eindimensional, zu wenig sinnlich, auch zu gewollt.

Nicht zuletzt waren es wohl die sogenannten „Freunde der Naturfotografie“, die mir ein ganz eigenes Völkchen zu sein scheinen: Makro-Aufnahmen von Farnblättern, stundenlange Stativ-Sessions vor Mäuselöchern, des Sperlings Flügelschlag als Verschlusszeiten-Kabbalismus – damit konnte ich so gar nichts anfangen. Kann ich noch immer nicht.

Aber es gibt zumindest eine Annäherung an das Thema zu vermelden, mehr aus Verlegenheit denn aus Einsicht. (Die eigentlich angestrebten verfallenen Bauerhäuser haben sich zu gut vor mir versteckt.) Also warum nicht ein wenig Natur? Warum eigentlich nicht eine gepflegte Baumharz-Session?

Und wenn man einmal mittendrin ist in der frühlingsfröhlichen Natur, wenn alles grünt, sprießt und schießt, sind die üblichen Kitsch-Motive nicht weit (samt einer Ausnahme). So zu erleben nahe Waidmannsfeld, Niederösterreich.

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